2. Tag

Avatar of Dr. Peter HirschbergDr. Peter Hirschberg - 10. Juni 2016 -

Vom Herz des Fichtelgebirges in die Oberpfalz

Ein langer Tag geht langsam zu Ende. Heute morgen hatte ich noch beim Frühstück ein Gespräch mit Ferdinand Reb,  das mir wieder mal neu  gezeigt hat, wie wichtig der Tourismus für die Region  ist. Wichtig auch, dass man eine Balance findet zwischen Natur und Mensch, aber auch zwischen der Entwicklung von touristischer Infrastruktur und Räumen, die bleiben sollen wie sie sind, weil gerade darin ihre Stärke liegt.

Dann weiter nach Nagel - Kräuterdorf - und nach Mehlmeisel - Wildpark. Gespräch mit dem Bürgermeister von Nagel, Theo Bauer, und seiner Frau. Sehr schön fand ich auch, dass Frau Elfriede Schneider von der Frankenpost und Frau Bischof vom Bayerischen Rundfunk mit dabei in Nagel waren. Oben am Wildpark traf ich mich dann mit Ronni Ledermüller, der ihn mit aufgezogen hat. Es entsteht bei mir der Eindruck, dass es ganz wichtig ist, dass jedes Dorf seine Spezialität hat, sein Markenzeichen. So entsteht ein interessantes und positives Bild vom Fichtelgebirge, das Menschen neugierig macht. Ein positives Image. Gut so!

Ja, und dann ging das Fahrradfahren so richtig los. Der Aufstieg zum Wildpark war schon ein gutes und intensives Training, und jetzt mal drei Stunden nur radeln. Das Naabtal entlang war wunderschön, die B 22 für die letzten 20 km war dann weniger toll, aber ich wusste nicht genau, wo der beste Radweg entlang geht. Meine Karte ist nicht ganz so ideal,  und eine App habe ich noch nicht ...

Jetzt bin ich jedenfalls in Weiden und bekam von KMD Kaiser, Frau Vorsatz und Dekan Slenczka gezeigt, dass Max Reger für Weiden eine ungeheuer große Bedeutung hat. Dieses Jahr wird sein 100. Todestag mit vielen Konzerten und anderen Veranstaltungen begangen. Für mich in vielem interessantes und spannendes Neuland. Heute Abend geht es dann noch zu Pfarrer Pauckstadt-Künkler,  um über den hier errichteten Simultankirchenradweg zu sprechen. Simultankirchenradweg sind Kirchen, die früher oder auch heute noch von evangelischen und katholischen Christen gottesdienstlich genutzt werden. Eine schöne Idee, so ein Radweg, mit anderen Inhalten auch für andere Regionen interessant. Jetzt ist es aber auch gut für heute. Morgen sind doch noch ein paar Kilometer mehr.

Erkenntnis des Tages: Es geht mehr, als man denkt, in der Regionalentwicklung und auch beim Fahrradfahren. All das hat auch viel mit Vertrauen zu tun.

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